= Ich (und mein) Schweinehund =

So… dieses Posting soll mich selbst daran erinnern, was für eine armselige Sau ich manchmal bin. Denn genausowenig, wie ich weiß, ob in Villariba und Villabacho immer noch mit Fairy Ultra Pfannen gespült werden, habe ich ansatzweise sowas wie ein Rückgrat, wenns um körperliche Bewegung geht (DerMitarbeiter meinte mal, ich habe eine “Rückgrete” - wie wahr, wie wahr). Aber manchmal wird’s mir auch so leicht gemacht:

Das Haus, in dem ich wohne, besitzt einen Fahrstuhl! Damit ist schon viel gesagt. Natürlich bewege ich meine 118,5KG, die sich auf 1,96 Meter verteilen und eine leichte Unwucht in der Leber-/Magengegend aufweisen, mit dem Fahrstuhl in den zwei-ein-halbten Stock. Wobei der Fahrstuhl natürlich nur in den 2. Stock fährt und ich eine halbe Etage laufen muß. Ok, da kann man sagen: Kann man auch mal laufen - muß man aber nicht.

Aber ganz ehrlich: Mein eigener Anspruch war’s bisher, wenigstens beim Verlassen der Wohnung die Treppen zu benutzen. Meine Güte - zweieinhalb Etagen herunter gehen - mit 34… das ist machbar… aber gestern war ich faul. Da habe ich mir den Fahrstuhl geordert und natürlich länger darauf gewartet, als ich zu Fuß die Treppen herunter gebraucht hätte. Ganz zu schweigen vom unnötigen Energieverbrauch.

Egal - rein in die Kabine und *zack* da ist’s passiert: Ich befinde mich auf Höhe der ersten Etage und höre Stimmen! VON UNTEN! Das heißt: Es öffnen sich gleich die Türen und meine Nachbarn sehen, dass der dicke Sack aus der zweieinhalbten Etage doch tatsächlich den Fahrstuhl nimmt, um ins Erdgeschoss zu fahren! SKANDAL!!!! ZURECHT!

Und dann haben meine Synapsen binnen Millisekunden eine Lösung zusammengeschustert, für die ich mich jetzt noch schäme: Die Fahrstuhltüren gehen auf, vor mir stehen Nachbarn von mir, die ich grüße und ich merke noch, wie ich beim Verlassen des Fahrstuhls meinen rechten Fuß leicht hinterherziehe!

Oh, wie billig!!! ;-)

Ich werde darüber nachdenken…

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