Eine der schönsten Tiger-Geschichten ist gleichzeitig auch die älteste. Wie ich an anderer Stelle ja bereits erwähnte, habe ich Tiger aus einem Tierheim geholt. Zu dem Zeitpunkt war er bereits 4 Jahre alt. Tiger ist eine Seele von Tier und bis heute habe ich das Gefühl, dass er irgendwie dankbar ist, dass ich ihn aus dem Tierheim geholt habe – zumindest, wenn er mir nicht gerade in die Schuhe kotzt oder mich mit quietschendem Styropor aus dem Bett holen will.
Ich selbst war davor auf Hunde fixiert, weil wir zu Hause stets Hunde hatten. Jetzt also mal Katzen. Was neues. Nachdem sich Tiger und seine damalige Gefährtin Lilly mit der Wohnung vertraut gemacht hatten und man auch schon etwas geknuddelt hatte, legte ich mich abends ins Bett.
Wochenende. Der Tag erwacht und die Sonne steht irgendwann hoch genug, um durch mein Fenster den Raum zu fluten. So langsam komme ich aus dem Reich der Träume zurück in die Welt. Noch etwas benommen, stelle ich fest, dass mir mein Rücken etwas weh tut. Kein Wunder – ich lieg ja drauf. Tue ich sonst nie! Ich liege immer auf der Seite. Brust tut auch weh – komisch.
Augen auf und PANIC!!!
Direkt vor meinen Augen blitzen mich zwei riesige Augen an und das, was dahinter ist, *schnurrt*! Als hätte ich auf meinem Bett Luzifer persönlich in die Augen geblickt, reiße ich reflexartig mit aller Kraft die Decke von meinem Körper und RUMS – knalle Tiger samt der Decke vor meinen Kleiderschrank.
Als ich realisierte, dass ich mir am Vortag zwei Katzen zugelegt habe und dass das, was da gerade auf mir lag, wohl eine von beiden war, tat mir das natürlich unendlich leid.
Inzwischen haben wir selbstverständlich zu einer harmonischen Symbiose gefunden – aber auf meine Brust legt er sich nachts nicht mehr…
Hehe, zu dieser Geschichte kann ich sogar auch mal was beitragen *freu*. Ich hatte nämlich ein ähnliches Erlebnis mit einer der Katzen einer Gastfamilie, als ich während meiner Schulzeit drei Wochen in Schottland verbringen durfte.
Die Katze hieß Kleopatra, war komplett schwarz und hatte wirklich tolle Augen – die Iris verlief von einem Dunkelgrün nach innen in ein helles Grün. Sie war damals gerade drei Jahre alt und wir haben uns eigentlich sofort gemacht (wenn sie nicht grad zum Spielen ihre Krallen in meine Pullover geschlagen hat *gg*).
Die Familie besaß außerdem noch einen Hund, der es gelernt hatte, die Türen aufzumachen.
Was passierte also eines schönen Morgens? Der Hund spazierte durch das Haus, machte auch meine Türe auf. Ich war noch zu müde, um aufzustehen und die Tür wieder zu schließen, also blieb ich liegen. Was passierte etwas später? Etwas kam ins Zimmer, sprang auf mein Bett und spazierte direkt auf meinen Kopf zu (Ich bin Rückenschläfer *gg*). Ich ein Auge aufgemacht, und dann hätte nicht viel gefehlt und ich hätte dasselbe getan – die Decke weggefetzt … Allerdings war meine Reaktion zu langsam und dann legte sich das schwarze Etwas links neben meinen Kopf aufs Kissen, rollte sich zusammen und fing an, mir ins Ohr zu schnurren …
Warum durfte ich sie nur nicht behalten *seufz* … Ich hätte sie am liebsten mit heim genommen …
Ja, sie wissen einen schon zu bezierzen…
Freut mich aber zu hören, dass ich nicht der einzige bin, den Katzenaugen am Morgen erstmal einen Schreck eingejagt haben.
Das arme Kätzchen!! Ist auch wirklich nix passiert? ó.ò
Ich bin ja konsequent und mache meine Zimmertür abends zu. Wenn mein Kater nämlich erstmal in meinem Bett liegt, schafft er es garantiert sich so breit zu machen, dass ich es erst merke wenn es zu spät ist und die Ruhe dann auch vorbei wäre…
Ja, zur Bettaufteilung blogge ich demnächst auch nochmal was.
Und: Es ist ihm nichts passiert – ehrlich!
Ich hatte zwar noch keine Katze auf der Brust sitzen, aber dafür in meinem Koffer
. Damals war ich in einer Gastfamilie auf der Isle of Wight untergebracht und sie besaßen eine schwarze Katze namens Sooty. Süßes Ding, aber sehr leichtsinnig!!! Sie hatte sich so gut auf einer schwarzen Jacke von mir getarnt, dass ich sie fast mit eingepackt hätte
. Aber ihr leises Schnurren hat sie gerettet. Gottseidank!!!
[...] damit er ordentlich funktioniert und pünktlich den Napf füllt. Nachdem das mit dem “morgens-auf-den-Bauch-legen” nicht zu seinen Gunsten ausging und Styropor nicht immer in ausreichenden Mengen zur [...]