…MUSS man natürlich nicht, wie der Vergleich zwischen Kaufland und REWE mir heute gezeigt hat.
Aufgabenstellung: Kaufe eine Packung Lebkuchengewürzmischung
Ablauf im Kaufland: Ich steuere zielsicher die Backwarenabteilung an und schaue eine vier Meter lange Wand von Backzutaten durch und werde nicht fündig. Beim Ablaufen der näheren Umgebung entdecke ich eine Aktionsfläche auf der diverse Weihnachtsgewürzmischungen standen. Vergangenheitsform. Die Lebkuchengewürzmischung war ausverkauft, diverse andere Mischungen waren quer ineinandergemischt und lagen teils in den Waren darunter oder auf dem Boden. Selbst bei denen auf dem Boden (ja, ich war so verzweifelt) befand sich leider nicht mehr die gesuchte Mischung.
Etwa 20 Meter weiter in der Kühlabteilung treffe ich einen Mitarbeiter an und es gab folgenden Dialog:
„Entschuldigung,die Lebkuchengewürzmischungen vorne im Aktionsregal sind ausverkauft. Haben Sie vielleicht noch welche im Lager?“
„Die Gewürzmischungen stehen vorne!“
„Ja, ich weiß. Ich sagte ja: Sie sind ausverkauft. Gibt es vielleicht noch welche im Lager?“
„Na, wenn vorne keine mehr sind, dann nicht.“
YIEHA! Da war es: Der Spruch: „Wenn’s nicht im Regal steht, isses auch nicht da.“ auf kaufländisch – der gehört in eine Reihe mit „Draußen gibt’s nur Kännchen“ und „Das machen wir hier immer so.“. Toll!
Wechseln wir den Laden…
Ablauf bei REWE: Ich steuere zielsicher die Backwarenabteilung an und schaue eine zwei Meter lange Wand von Backzutaten durch und werde nicht fündig. Einen Meter weiter packt ein Mitarbeiter Kartons aus und ich spreche ihn an:
„Entschuldigung, haben Sie vielleicht eine Lebkuchengewürzmischung?“
„Die sollte ja eigentlich bei den Backwaren stehen. Moment, ich schau mal.“, woraufhin er seine Kartons stehen ließ und die Backwaren durchschaute. „Hmmm… hier sind sie nicht. Vielleicht im Gewürzregal.“ und schritt dorthin. Ich sagte: „Ok, danke – dann schau ich hier mal durch.“
„Ach was – zu zweit sehen wir mehr“
Nachdem wir beide dort nicht fündig wurden, habe ich mich für die Mühen bedankt und wollte gehen, doch es kam hinterher: „Moment – ich frage mal eben meinen Chef, der weiß auf jeden Fall, ob wir das haben!“, entschwand für eine knappe Minute, kam wieder und sagte: „Entschuldigung, das wurde noch nicht mitgeliefert. Wir erwarten die Gewürzmischung leider erst in ein bis zwei Wochen.“
Na hallo? Unterschied gemerkt? Das Ergebnis war zwar das gleiche, aber als Kunde wurde ich bei REWE mehr als ernst genommen. Schön, dass man sich das dort leistet…
Ach, ich nenn’ Kaufland auch nur noch „Hamwa nich“.
Ich gehe mittlerweile auch sehr ungern dort einkaufen.
Weil: Hamwa nich!
Am besten ist es, wenn auf einmal Produkte, die es sonst IMMER gab, nicht mehr aufzufinden sind, und Dir ein Mitarbeiter entgegnet: „Hamwa nich!“
Geh’ mal nach Edeka, DAS ist Service dort.
lg,
Kai Anja
Der Kaufland in Castrop ist nicht nur eine Service Wüste, sondern mit Abstand der schmuddeligste Kaufland in der ganzen Region, in Dortmund und Duisburg gibt es jeweils in der Nähe meiner Kollegen einen Kaufland, und das sind welche die nenne ich SUPERmarkt, der in Castrop besticht nur durch seine Nähe wenn man in der Stadt wohnt, und die langen Öffnungszeiten, durch mehr nicht. Schade aber solange man wohl Geld verdient wird keiner umdenken, siehe Karstadt und Quelle und co…
Immer wieder und immer mehr bemerke ich auch eine gesunde Abneigung gegen Kaufland. Auf Platz #1 natürlich auch weiterhin die Obst- und Gemüse“halde“.
Leider ist das für mich der erste Laden im Einzugsgebiet …
Schön auch offensichtlicher Beschiss am Kunden: 6er-Beutel Babybel gegen 12er-Beutel Babybel. Erst das Kleingedruckte offenbahrte …
6er-Beutel = 100g = 1.41 €
12er-Beutel =100g = 1.40 €
Trotzdem prangte am 6er-Beutel diverse Schilder wie „Billiger“ etc.