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Archive for August 2007

…nur ein Link! 🙂 Und zwar zur besten Internet-Werbung, die ich seit langer, langer Zeit gesehen habe! Nicht nur das Intro anschauen – auch mal rumklicken. Habt Spaß damit!

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Ich bin gestern mit einer Freundin C. nach Dortmund gefahren – die ach-so-große Stadt neben unserer Stadt. Um 18:50 Uhr haben wir auf dem Parkplatz von Berlet geparkt und hatten die Ziele: Conrad Elektronik, Berlet und Saturn Hansa. Ich vermutete, dass Conrad ggf. eher zu macht und ging auf direktem Weg dorthin. C. hingegen wollte schonmal bei Berlet nach dem Rechten sehen.

Wir müssen recht zeitgleich bei unseren Zielen angekommen sein, denn auf halber Strecke dazwischen trafen wir uns wieder. Wir wurden beide an den jeweiligen Türen abgewiesen, weil man jetzt schlösse. HALLO? IN DORTMUND?

Unglaublich, aber wahr: Um 19 Uhr klappen die die Bürgersteige hoch. Da kann ich ja bei uns in Castrop-Rauxel noch bis 22 Uhr in der City in den Kaufland latschen. Also da waren wir beide leise gerührt, gestern. Ironie des Schicksals: Saturn macht ab heute bis 21 Uhr auf. Da hatten wir leider gestern nichts von.

Warum Dortmund um 19 Uhr die Innenstadt abschließt habe ich übrigens nicht verstanden… erklärt’s mir jemand? 😉

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Ich mag sowas. Wenn auf irgendeinem Plakat, das zigtausendmal gedruckt wird, ein Tippfehler zu finden ist. Selbst bei Schlecker passiert sowas:

Duckluft bei Schlecker

Soso – „Duckluft“. Vielleicht kriegen wir demnächst ja noch Feuerzeuge, die man mit Weglaufgas befüllen kann oder gehört die Duckluft zur großen Duckfamilie, wie das Hochduckventil, die geflügelten Worte „etwas Duck ausüben“ oder „ein T-Shirt beducken“? Man weiß es nicht… 😉

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Hand auf’s Herz: Ihr bezieht euren Strom noch über eure lokalen Stadtwerke, oder? Die meisten, die ich kenne, handhaben es so. Zur großen Liberalisierung hatte sich jeder vorgenommen, dass er wechseln – oder mindestens vergleichen wird. Habe ich auch gesagt – habe ich sogar gemacht! Aber die Liberalisierung des Marktes bedeutete leider nicht, dass sofort massenhaft gute Angebote vorhanden waren. Deshalb hat mir mein damaliger Grundversorger (Hertener Stadtwerke) quasi einen eigenen günstigeren Tarif angeboten. Quasi als Bonbon für meine Nachfrage.

Genauso bietet mein derzeitiger Stromversorger RWE den i-strom an – der ist marginal günstiger, als der normale Strom, den ich dort abnehme. Quasi auch nur als Leckerchen, das einen vor dem Wechsel nochmal zum Nachdenken bringen soll. Damit man sich noch im Spiegel betrachten kann und zu sich sagen kann: „Ja, ich habe gespart – Ziel erreicht!“. Und wenn es nur 5 Euro im Jahr sind.

Das reicht mir aber nicht – deshalb habe ich die Kriegsbemalung aufgelegt, den Speer angespitzt und habe mich als Jäger-. und Sammler aufgemacht, einen günstigen Tarif für mich zu finden.

Boah! Kennt ihr noch die Anfangszeiten des liberalisierten Telefonmarktes? Genauso geht’s auf dem Strommarkt zu: 1.000 neue Produkte mit 1.000 neuen Varianten des Bezahlens. Kombiniert also Möglichkeiten über Möglichkeiten, seinen Tarif zu gestalten – und die werden auch alle ausgeschöpft. 😉

Es gibt Prepaid-Strom, Teilprepaid-Strom, hohe Grundgebühren mit kleinen Verbrauchspreisen, hohe Verbrauchspreise mit kleinen Grundgebühren, Bonuszahlungen, Pauschalrabatte (aber nur auf die Stromkernleistung o.ä.). Natürlich hält man dann noch einen Blick darauf, wie sich der Strom zusammensetzt. Kernkraft, regenerative Energien oder fossile Brennstoffe. Für den schnellen Blick dann noch die Angabe, wieviel CO2 pro KWh entsteht. Dann stellt sich die Frage: Liefert der Anbieter in meine Region? Was für eine Laufzeit hat der Vertrag? Welche Kündigungsfrist besteht? Bleibt mein Sonderkündigungsrecht unangetastet? Gibt es Preisgarantien? Da zerstört es einem vor lauter Schwitzen durchaus mal die Kriegsbemalung!

Aber es lohnt sich! bei 4.000 KWh Jahresverbrauch (Ja, ich Schwein verbrauche als Single soviel) kann ich jetzt immerhin 70,00 Euro pro Jahr sparen. Das ist nicht die Welt, aber das sind über 30 Weißweinschorlen in meiner Lieblingsgastronomie. 😉 Ich könnte noch mehr sparen, im krassesten Fall sogar 200,00 Euro/Jahr – aber da schwindet mein Vertrauen zum Anbieter. Meistens treten dort nämlich GmbH’s auf. Wenn die Pleite gehen, sehe ich von meinem Prepaid-Guthaben natürlich nichts mehr wieder. Und Prepaid-Strom ist derzeit eh nichts für mich.

Ich denke, ich wechsele dann die Tage mal. Bis die Sache bearbeitet ist, dauert’s dann aber wohl nochmal 6-8 Wochen. Manche Dinge müssen sich wohl noch einspielen. 🙂

Wer auch mal rechnen möchte, was er sparen kann: http://www.verivox.de/

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Entschuldigung – ich will mal politisch werden, weil es mich gerade beschäftigt. Oder vielmehr: weil ich mich mit dem Thema beschäftigen mußte: Die Einheitsschule. Die NRW-SPD hat auf Ihrem Parteitag am Wochenende beschlossen, dass man die Schulformen Hauptschule, Realschule und Gymnasium auflösen und durch die Einheitsschule ersetzen soll. Ja haben die denn einen Schuss?

Ok, um das gleich vorweg zu sagen: Ich bin Mitglied der FDP und ich bin sachkundiger Bürger in unserem städtischen Schulausschuss. Deshalb muß ich mich mit solchen Ballerburg-Ideen der SPD manchmal auseinandersetzen. Dabei versuche ich eigentlich trotzdem stets, mich mit den Inhalten auseinanderzusetzen und für „gute Sachen“ zu stimmen – unabhängig von der Partei, die die Vorschläge einreicht. Aber mal im Ernst: Glaubt ihr, dass so eine Einheitsschule besser funktioniert, als das bisherige Schulsystem?

Die Gesamtschule ist ja im Moment so eine Art „Einheitsschule im Feldversuch“ – und wenn ich da aus meiner eigenen Vergangenheit vergleiche (ich habe sowohl Gymnasien, als auch später eine Gesamtschule besucht), muß ich sagen, dass es zwischen den beiden Schulformen extreme Unterschiede in Qualität und Niveau gibt. Und zwar zum Nachteil der Gesamtschule.

Umso spannender fand ich es, mit jetzt mal die Ergebnisse des Zentralabiturs anzusehen. Da schneiden die Abiturienten an den Gesamtschulen rund 1 Note schlechter ab, als die Abiturienten der Gymnasien. Und dabei habe ich noch nichtmal einen Blick darauf geworfen, wieviele Gesamtschüler es prozentual überhaupt bis zum Abi schaffen. Aber es ist doch sehr, sehr spannend, dass bei gleichen Prüfungsbedingungen, die Inhalte auf den Gymnasien einfach besser gekonnt wurden.

Und genau jetzt kommt die SPD daher und meint, wir müssen die Schullandschaft genau in die Richtung lenken, in der wir bei gleichen Bedingungen die schlechtesten Ergebnisse erzielen. Ich kann dem nicht folgen!

Was denkt ihr? Währt ihr selbst lieber auf einer Einheitsschule gewesen? Würdet ihr eure Kinder dort hinschicken? Ach, die Wahl habt ihr ja vielleicht bald eh nicht mehr. 😉 Ich find’s desaströs und hoffe auf viel Gegenwind im Kommunalwahlkampf 2009.

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War heute mit FrauJPunkt auf der Lüdgendortmunder Kirmes und mußte an den Fernsehbericht denken, den ich zur letztjährigen Veranstaltung auf dem Offenen Kanal Dortmund (Florian TV) gesehen hatte. Der Bericht war so schlecht produziert, dass ich einfach nicht weiterschalten konnte. Das MUSSTE ich sehen – und ich wurde nicht enttäuscht.

Der produzierende Mensch ist mit seiner Videokamera die Kirmes abgeschritten und hat dann hinterher bei der Nachbearbeitung alles kommentiert – in tiefsten Pott-Slang. Mein persönliches Highlight war (sinngemäß zitiert): „Datt is der kleine Makkus am Kinda-Hau-Den-Lukas. Seine Fähichkeiten mitm Hamma sind noch nich so gut – dabei muß er gehollfen werd’n.“.

Solange das aus Dortmund kommt und für Dortmunder produziert wird, finde ich sowas auch noch zum schießen. Wenn ich jedoch Ruhrgebietler in irgendwelchen TV-Shows sehe, die dann die übelste Kodderschnauze raushauen, weil sie auch gar nicht in der Lage sind, näher am Hochdeutsch zu kommunizieren, dann setzt bei mir dieses fremdschämen ein. 😉

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Es ist Samstag, kurz nach 20 Uhr und ich hänge im Büro ab, weil ich bei unseren Kunden einem 5stelligen Betrag hinterherlaufe. Das heißt: Erinnern, mahnen, Briefe falten, Briefe frankieren usw. usf.

 Ich bin ja nicht so blauäugig, dass ich damit rechne, dass jeder Kunde sofort zahlt, aber spätestens, wenn ich selbst ins Trudeln gerate, weil meine Kunden meinen, dass ich eine Bank sei, kriege ich das kalte Kotzen! Heute ist es wieder mal soweit. Die Mahnungsliste zeigte über 350 überfällige Zahlungen an mit einem Gesamtvolumen von über 20.000 (!) Euro. Wenn ich realistisch bin: Wenn ich 12.000 Euro davon sehe, kann ich von Glück reden. Scheiß Spiel!

Manchmal bin ich aber auch zu gutmütig – böse Zungen würden sagen, ich habe meine Buchhaltung nicht im Griff. Aber jetzt wird mal wieder der härtere Weg eingeschlagen. Da werde ich morgen einige Kunden ins Inkasso geben müssen und auch Leistungen einstellen.

Meine Weißweinschorlen, die ich nachher trinken werde, habe ich mir heute verdient…

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