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Archive for Oktober 2007

Heute hat mir meine Bank ein Darlehen gekündigt. Im Moment werde ich aber auch in alle Richtungen geschüttelt. 😦 Das wird jetzt ne enge Nummer…

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Gestern kam ein Anruf: „Das Ladenlokal, das Du immer haben wolltest, wird zum 01.01.2008 frei. Noch Interesse?“

*rums* Das war’s mit meinen mittelfristigen Plänen.

Eigentlich gab’s da ja zwei Alternativen: 1. Firma verkaufen oder 2. Firma gesundschrumpfen. Nachdem ich bei Alternative 1 erstmal den Leerlauf eingelegt hatte, um etwas konkreter Verkaufsverhandlungen führen zu können und die Angebote nicht meinen Erwartungen entsprachen, kam automatisch Alternative 2 zum Zuge: Büro kündigen, Mitarbeiter entlassen, Altlasten begleichen. Jeden Monat vierstellig mehr Geld zur Verfügung haben. Für etwa ein Jahr Einzelkämpfer spielen.

Und jetzt? Jetzt kommt die Nachricht, dass ich das Ladenlokal, an dem ich schon seit über einem Jahr „dran bin“, tatsächlich mieten kann. Hätte das nicht ein halbes Jahr später passieren können?

Aber mal zu den Fakten des Ladenlokals: ca. 45qm, davon 25qm Verkaufsraum mit etwa 5 Meter Schaufenster in 1c Lage der Innenstadt. Mietpreis: weniger, als das jetzige Büro. Oder anders: sehr günstig!

Ein Internet Serviceprovider, wie ich nunmal einer bin, benötigt eigentlich kein Ladenlokal mit Schaufensterfläche. Deshalb war es angedacht, natürlich auch etwas zu verkaufen – am besten Hardware. Den Plan muß ich jetzt wieder aufnehmen. Verhandlungen mit Lieferanten führen, alles kalkulatorisch wasserdicht machen etc.pp. Oder was ganz anderes machen/verkaufen. Mit so einem Ladenlokal ist so einiges möglich.

Jetzt habe ich den Kopf aber wirklich rappelvoll… aber der Gedanke, ein eigenes Ladenlokal in der City zu führen übt einen ungeheuren Reiz auf mich aus – auch, wenn es zu einem eher ungünstigen Zeitpunkt kommt.

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Das Foto der Woche stammt diesmal aus dem August 2005. Belichtungszeit: 1,6 Sekunden. Als Licht lediglich das Einstell-Licht meiner Blitzanlage. Also kein Blitz. Deshalb die warmen Töne. Das Model (Julia) mußte maximal still halten, damit sie nicht unscharf abgebildet wird. Von meiner Seite aus nochmal Respekt, denn 1,6 Sekunden können ganz schön lang sein. 🙂

Das Bild steht übrigens dort, wo es entstanden ist: In der Gaststätte Kulisse, Castrop-Rauxel. Und zwar natürlich auf dem abgebildeten Klavier. Übrigens: Das Foto würde ich heute besser hinbekommen. Es gibt einige Mängel auf dem Bild. Trotzdem eines meiner wichtigeren, bei denen ich etwas gelernt habe.

julia_klavier_web.jpg

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= 6 Jahre lang =

Wahrscheinlich kennt ihr den schon, aber falls nicht: Lasst euch beeindrucken von Noah Kalina, der zwischen dem 11. Januar 2000 und dem 31. Juli 2006 jeden Tag ein Foto von sich aufgenommen hat und alle 2.356 Fotos hintereinandergeschnitten hat.

Respekt vor der Disziplin!

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FrauJPunkt und meine Person sind im echten Leben echte Freunde. Sie ist 24 und Studentin, ich bin 34 und Geschäftsführer meiner eigenen GmbH. Es gibt eine Menge gemeinsam verbrachter Zeit (Nein, wir sind kein Paar!). Gesprächsthemen gibt es immer, und wir hinterfragen gerne die Meinung unseres Gegenüber. Von nun an werden wir euch ein wenig daran teilhaben lassen. Jeden Montag werden wir Rede und Antwort zu einer neuen Frage stehen, die wir uns gegenseitig stellen.

FrauJPunkt: Sagen Sie mal, Herr Soulkeeper, was ist Ihre schönste Kindheitserinnerung?

Soulkeeper:

Sie meinen die Zeit, in der man mir Benehmen beizubringen versuchte und mich zu erziehen? Och, die Zeit ist bereits ziemlich verblasst. Oft kommen die Erinnerungen, wenn man aus einem Kontext heraus ähnliche Erlebnisse hatte. Ich bin ja sowieso der Meinung, dass positive Erinnerungen viel schneller Verblassen, als negative Erlebnisse.

Grundsätzlich war meine Kindheit ziemlich behütet. Unser Haushalt war schon immer gute Mittelklasse. Nicht reich und wirklich nicht arm. Dass meine Schwester und ich unser Taschengeld mal in Pfennigen ausbezahlt bekamen, hatte wohl erzieherischen Wert.

Glücklich, glücklich… hmmm… doch! Ein Date mit meinem Schwarm, als ich ungefähr 14 oder 15 war. Ich war so unsterblich verschossen in Silvia L., das war unbeschreiblich. Südländischer Typ, schmales Gesicht, braune Augen, mittellange schwarze Haare und bereits zu dem Zeitpunkt perfekt gebaut, leicht zierlich.

Wenn ich sie auf dem Schulhof sah, bekam ich das, was man als „Schmetterlinge im Bauch“ bezeichnet. Ein Blick zu ihr und es stellte sich dieses kribbelige Wohlgefühl im Magen ein. Ein flüchtiger Blick von ihr in meine Richtung und meine Knie wurden weich. Butterweich! Herzklopfen. Dieses Mädchen war so wunderschön – ich wäre gestorben für einen einzigen Kuss von ihr.

Nachdem ich schon ein Jahr versucht hatte, sie in allen Formen auf mich aufmerksam zu machen, hatte ich es irgendwann geschafft, dass man sich nach der Schule traf. Alleine. Im Mittelgebäude der Schule, ganz oben am Treppenaufgang, wo man ungestört war. Schon auf dem Weg dahin, hatte ich Herzklopfen. Ich war zerrissen zwischen Vorfreude auf das Treffen und der Angst vor der eigenen Courage, ihr ganz alleine nah zu sein.

Sie war vor mir da und ich war total verschüchtert. Meine Beine trugen mich kaum mehr die letzten Treppenstufen herauf, bevor ich mich neben sie setzen konnte. Mich neben sie setzen durfte. Da saß sie also, meine Göttin und war ebenfalls irgendwie schüchtern. Allerdings hatte sie den Plan, mir den Zahn mit der gemeinsamen Zukunft zu ziehen, an dem ich eigentlich noch weiter arbeiten wollte.

So sprach man eine halbe Stunde – erst über alles mögliche, dann über das Verhältnis zueinander. Mein Versuch, Perspektiven auszuloten, wurde eloquent und auf sehr süße Art und Weise konterkariert. Ich hatte keine Chance. Eigentlich hat sie mir da einen Korb gegeben, aber es gab zum Schluß eine Umarmung.

FrauJPunkt, Sie werden es nicht glauben, aber trotz dieser zaghaften Abfuhr, war das einer meiner glücklichsten Tage. Ich hatte meine Goddess umarmt. Wir waren alleine und ich durfte sie in meine Arme schließen. Dass ich da nicht einfach ohnmächtig umgefallen bin, war eigentlich alles.

Ich bin trotz der prinzipiellen negativen Aussage total glücklich nach Hause gefahren und war noch mehr verschossen, als vorher. Ich habe mir in der folgenden Zeit noch die ein oder andere Abfuhr geholt. Froh war ich allerdings, dass sie nie verlangt hat, dass ich für einen Kuss von ihr auch wirklich sterben müsse. Obwohl sie das Problem (also mich) damit wirkungsvoll losgeworden wäre. Vielleicht war ihr ihr Einsatz dafür zu hoch. 😉

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Da hat sich die Verlagsgruppe rund um die WAZ/WR/NRZ/WP/IKZ einiges auf die Fahnen geschrieben: Nämlich nichts Geringeres, als das „web 3.0“.

Alles ganz neu, gemischter Content aus Blog, Nachrichten und Videos. Kombiniert mit Geodaten, damit man gleich erkennt, woher der Content stammt.

Seit 4 Stunden ist das Portal jetzt online und ich habe mich etwas durchgeklickt. Dies hier ist ein erstes Resumée: Es gab keine Evolution Richtung web3.0!

Der WAZ-Konzern hat seine Nachrichtenangebote gebündelt – das ist sinnvoll und für den Endanwender auch unsichtbar – und damit übersichtlich geschehen. Die Einbettung von Videobeiträgen findet zwar bereits auf der Eingangsseite statt, aber schon beim web2.0 konnte man auf embedded-Videos einfach klicken und sie wurden abgespielt. Klickt man bei derwesten.de auf einen Videolink, der einfach nur aufgemacht ist, als sei es ein Startlink, öffnet sich erst einmal ein neues Fenster.

Damit nicht genug: Mit jedem Klick öffnet sich Werbung. Auf jeder Seite. Zusätzlich auf jeder Seite auch als Versuch des Pop-Ups! Abschreckend.

Die Videobeiträge an sich sind sehr gut produziert. Ausgezeichnete Bildqualität, gute Technik, hohe Auflösung.

Kommen wir zu Community. Heute, 4 Stunden nach dem Start des Projektes ist DerWesten.de weit davon entfernt, Nachrichten und Blogs zu mischen. Es ist erst ein Klick auf den Bereich „Community“ notwendig, bevor man in die weitere Säule des Projektes eintauchen kann. Lesen kann man sofort – aktiv teilnehmen nur mit einer Registrierung.

Mein Resumée nach einem Kurzbesuch bei DerWesten.de: Es wurde viel Versprochen, aber man erhält lediglich einen aufgefrischten Aufguss von Cityweb.de. Und das ist im Praxistest letztendlich mal vor die Wand gefahren, bzw. endete als DSL-Anbieterseite mit wenig Content und gleicher Werbung, wie auf DerWesten.de. Wer den Mund so voll nimmt, das „web3.0“ anzukündigen, muß mehr bieten, als ein Portal, das überwiegend daherkommt, als sei es durchgängig ein Blog.

Der Konzern hatte Möglichkeiten, viel mutiger Beiträge zu mischen und einen glaubwürdigen Mix aus Meinung und Information darzubieten, als es geschehen ist. Zumal die legitimierten Blogger, die Content beisteuern dürfen, handverlesen sind. Das web3.0 anzukündigen und weder das web2.0, noch das web1.0 auszuschöpfen, ist eine Farce!

Nach kurzer Durchsicht attestiere ich dem Anliegen des Projektes: Durchgefallen!

Aber ich werde nochmal einen detaillierteren Blick auf das Portal werfen. Für den Moment bin ich enttäuscht. Viel heiße Luft – zu wenig dahinter!

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Ich bezeichne meine Lieblingslokalität ja auch gerne als mein 2. Wohnzimmer. Heute waren (wie meist) Chef und Cheffin anwesend und als die Runde nur noch aus Personal und den beiden bestand, gab es folgenden Dialog:

Er: „Ich muß demnächst auch mal wieder bei C&A zuschlagen“

Sie: „Du mußt mal rauchen lernen!“

…ratlose Blicke vom Personal…

Er: „Das sind keine Brandlöcher!“

Sie: „Du ascht nicht ab – irgendwann fällt Dir die Glut immer auf die Klamotten! Und Du sagst, wir könnten Motten im Schrank haben!“

Ohne weitere Worte… köstlich! 🙂

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