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Archive for Februar 2008

…schon etwas älter (Juni 2007), aber wie ich finde: „sehenswert“. Bushido in der Show von Johannes B. Kerner in drei Teilen.

Teil1:

Teil2:

Teil3:

Ich kommentiere das hier nichtmal, aber schaut’s euch selbst mal an. Lustigerweise habe ich noch einen sehenswerten Auftritt bei Schlegel gefunden:

Alter Auftritt bei Schlegel, bevor Bushido „berühmt“ wurde. Göttlich – auch, wenn die Tonspur streckenweise etwas entrückt ist. 😉

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Was haben die Begriffe New Wave, Bossa Nova und Nouvelle Vague gemeinsam? Wörtlich übersetzt heißen sie alle „neue Welle“. Und man kann daraus einen einfachen und wahren Satz bilden: Die französische Gruppe Nouvelle Vague legt alte Stücke aus der New-Wave-Ecke mit wechselnden Sängerinnen  im Bossa-Nova-Stil neu auf. Was dabei herauskommt, ist großartig.

In dieser Interpretation entfalten Songs, wie Eisbär (Grauzone), Blue Monday (New Order), Fade to Grey (Visage), A Forest (The Cure) etc. ganz neue Facetten.

Reinhören könnt ihr auf der Mediaseite der Gruppe.

Und für die, die sofort klicken wollen – hier der Eisbär-Song auf YouTube:

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Heute habe ich bei DocMorris mal nach einer Alternative zum Wirkstoff Cetirizin gesucht, um meinen Heuschnupfen in Schach zu halten. gestoßen bin ich auf den Wirkstoff Loratadin.

Kurzer Quervergleich zwischen den Anbietern und ein Preisgefüge im unteren bis mittleren Segment zwischen 2,70 € und 6,70 € ausgemacht.

In der Apotheke kurz erläutert, dass ich etwas gegen Heuschnupfen benötige und Cetirizin mich fertig macht. Es kam gleich der Vorschlag, dass ich ja auch mal Loratadin ausprobieren könne. „Genau das hatte ich vor. Geben Sie mir doch bitte Ihr günstigstes Präparat.“. Zurück kam die Dame mit einer Packung Lorano akut. 14 Stück für 5,75 Euro, bzw. 7 Stück für 3,01 €.

Meine Rückfrage: „Ist das wirklich Ihr günstigstes Präparat?“, woraufhin die Dame in Ihren Rechner schaute, mir zunächst ein teureres Präparat nannte und dann sagte: „Achja, wir haben noch LORA ADGC. Da kostet die 20er-Schachtel 2,70 € .“

Sauerei! Hätte ich vorher nicht recherchiert, hätte ich mehr als das Doppelte für etwa 2/3 des Inhaltes bezahlt. Diese Apotheke wird ab sofort gemieden.

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Sooo… Ascari hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Der Satzanfang ist vorgegeben – man ergänzt:

  1. Mein(e) Ex ist: die Vorgängerin meiner nächsten zukünftigen Ex-Freundin
  2. Ich höre: zur Zeit IAMX und Lounge-Musik
  3. Vielleicht sollte ich: manche Dinge ernster nehmen oder einfach mal abnehmen
  4. Ich liebe: es, wenn ein Plan funktioniert. Aber auch Eis, Steaks und manchmal auch Frauen
  5. Meine beste Freundin: ist gestern bestimmt versackt. 😉
  6. Ich verstehe nicht: chinesisch und dass die FDP keine 5% in Hamburg geschafft hat
  7. Ich habe keinen Respekt vor: Leuten ohne Lebenserfahrung, die mir was übers Leben erzählen wollen
  8. Ich hasse: Kopfschmerzen inkl. Migräne & das Finanzamt
  9. Die Bedeutung meines Nicknames: Es gibt einen Song namens Soul-Keeper von De/Vision, der lief, als ich einen neuen Nickname brauchte.
  10. Liebe ist: ein mächtiges Gefühl, das jeder für sich anders definiert
  11. Irgendwo ist jemand: der bestimmt weiß, wie ich Windows Vista stabiler kriege
  12. Ich werde immer: versuchen zu kriegen, was ich nicht haben kann
  13. Die Ewigkeit erscheint: unwichtig
  14. Ich möchte niemals: schwer erkranken

Ich werfe das Stöckchen an: Paul, Koenich und Kai-Anja

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seelenficker.jpg

Nachdem das Buch Seelenficker von furchtlos empfohlen wurde, habe ich mich in den Kommentaren zunächst sehr wohlwollend zu dem Buch geäußert. Inzwischen habe ich das Buch gekauft und gelesen.

Resumée: Den Preis nicht wert!

Rahmeninformationen: Das Buch hat 101 Seiten Story, die aus Tagebucheinträgen von „Natascha“ in 7 Kapiteln zusammengetragen wurden. Ergänzt wird das Buch durch ein Nachwort und diverse Füllseiten, die dafür sorgen, dass das Buch unterm Stricht 126 Seiten beherbergt. Preis: 9,95 Euro

Inhalt laut Klappentext: „Intensiv, offen und schockierend. Mit einer sensiblen Sicht für ihr eigenes Leben und die Dinge um sie herum, schildert die junge Autorin ihr Leben zwischen Drogen, Gewalt, Kinderstrich und ihren Träumen. Ihre Unbefangenheit und ihre einzigartige Art, Dinge beim Namen zu nennen, machen ihre eigenen Narben zu den zeichen der Verletzung einer ganzen Gesellschaft.“

Meine Meinung:

Eine 90-Minuten-Lektüre – und ich lese schon nicht schnell. Die junge Autorin hat was mitgemacht – keine Frage. Vier Jahre Babystrich offenbaren einfach den Abschaum unserer Gesellschaft. Es ist gut und wichtig, dass es zeitnahe Veröffentlichungen zu diesem Thema gibt. „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ hat erschreckenderweise nicht an Aktualität verloren – ist aber der Schocker einer anderen Generation gewesen.

Ich glaube nicht, dass das besprochene Buch den gleichen Schock-Effekt auslösen kann. Hier werden Aufzeichnungen zusammengefügt (die Lektoren sagen, man habe nur im Sinne der Chronologie „bearbeitet“), die dann auch auf 40 Seiten Platz gefunden hätten. Aber dann wäre es ja kein Buch mehr gewesen.

Das Buch hat an einigen markanten Stellen die wünschenswerte Authentizität. Die Protagonistin nimmt Teil an an den Sex-Phantasien ihrer Freier, um das Geld für ihre Drogen zu verdienen, die sie wiederum dazu befähigen, dem Dreck überhaupt stand zu halten. Hier gibt es drei, vier ausführlich geschilderte Szenen, die Nahe gehen. Ein Freier, der sie für eine Stunde bucht und in dieser Stunde eine Vergewaltigung praktiziert und nach Erreichen der gebuchten Zeit lapidar einen Kaffee anbietet, ein Freier, der mit seinem Feuerzeug ihre Vagina verbrennt, Szenen ihrer Stiefväter usw.

Klar ist das krass. Absolut. Der Leser muß allerdings im Hinterkopf behalten, dass es sich um eine Minderjährige handelt. Andernfalls findet man sich oftmals einfach im Jargon wieder. Mich schocken keine Begriffe, wie Hure, Fotze, Schwanz, schlucken, ficken usw. – das sind nunmal Begriffe, die ich in dem Umfeld auch erwarte. Und hier sehe ich auch die Gefahr. Es gibt Buchhändler (u.a. Amazon!!!), die das Buch unter „Erotik“ anbieten. Vergisst man das Alter der Autorin, könnten sich einige Menschen auch noch an den Geschichten aufgeilen.

Nein, für ein eigenständiges Buch ist es zu wenig an Story. Hier hätte man das Werk entweder als Tagebuch stehen lassen müssen oder mehr Inhalt gebraucht, um ein Buch daraus machen zu können. Stattdessen lese ich immer und immer wieder die gleichen Floskeln, die wie ein Mantra auf mich wirken: Crystal hat diese Wirkung – Heroin hat diese Wirkung – in Kombination wirken so oder so. Ich ficke um an Geld zu kommen, Geld bringt mir Drogen, mit Drogen kann ich ficken. Und das immer und immer wieder. Seitenlang. Ich hatte es beim ersten Lesen verstanden – ich muß es nicht 12 mal lesen. Irgendwann gewinnt man den Eindruck, dass hier Seiten gefüllt werden.

Im Nachwort schreiben die Verleger Andreas Köglowitz und Andreas Reichardt, dass ihnen klar sei, „dass dieser Text, besonders in Verbindung mit Thomas van de Schecks provozierender Umschlagfotografie, mehr als nur polarisieren wird“. Au contrair! Ich habe nach Lesen des Buches den schalen Beigeschmack, dass das ausschließlich polarisieren soll! Das ganze Nachwort ist für mich eine Entschuldigung an den Leser. Ich frage mich, wie man so selbsterklärte ehrenhafte Absichten aus dem Nachwort in Einklang bringen kann mit dem Verkaufspreis, der ganzen Werbung für den Verlag hinter dem Nachwort und der Umschlagsfotografie. und der Einsortierung im Bereich „Erotik“ bei Amazon (ich nehme die letzte Aussage zurück, wenn die Verleger bei Amazon dagegen protestiert haben – wovon ich nicht ausgehe).

Pluspunkt für das Thema, Mitleid mit der Autorin, aber viele, viele Minuspunkte für das Buch an sich. Ich werfe dem Verlag sogar vor, sich an dem Thema zu bereichern. Wollte man hier nur aufklären, läge der Preis für dieses Buch bei maximal 4,95 Euro. Zusammen mit der Aufbereitung etc. kriege ich Magenschmerzen.

Keine Empfehlung von mir.

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= Neue Suchbegriffe =

Da sind sie wieder. Die Highlights aus den Suchmaschinen, die zu diesem Blog führten. Diesmal teilweise mit Kommentar.

ich brauch neue freunde die alten wissen zuviel [und die gibt’s bei google??]
„10 liter kölsch“ video [Gnade!!!]
gedicht ueber gummibaeren [vielleicht noch ne Oper über Nimm2?]
unterhosen aus wolle
malzbier (halbwertszeit)
styro katter
frauen bevorzugen große männer
meine grösse
hass auf die welt
riesige frauen kleine männer
der grosse wald der welt
„selbstmord für anfänger“
fette tiere
frißt kotze
erfindung 19225
meine kollegin party 2008 [google weiß bestimmt, wer Deine Kollegin ist!]
auf den schienen
fuesse-bilder
trinken vor dem essen auskotzen [ist es nicht effektiver, das trinken nach dem essen auszukotzen?]
pinkeln
zitat vögeln
telefonbuch wuppertal-barmen [sowas macht mich fassungslos!]
drei farben tv
castorps neue disco
die lustigsten besoffene bilder der welt
autobahn symbol für bett
club der großen frauen
anleitung alte dosenöffner
was verdient man im reformhaus? [Schläge!]
wo ist größe s noch klein
genau welche getränke darf ich mit 16
füße blog foto
politik ist langweilig
quietscht styropor
größte katze der welt: lieger [Nein – Tiger heißt der!]

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Ein Schmunzler am Mittag. Da erreichte mich gerade eine SMS von einem Kollegen: „Habe neue D&G Unterhosen Original (lkware) fast jede Größe für 25,- Euro !!! Bei Interesse melden.“. Mir wurde schon viel zum Kauf angeboten, aber Unterhosen per SMS von einem Kollegen waren bisher noch nicht dabei. Schön!

Viel Erfolg beim Verkauf – ich weiß ja, dass Du hier mitliest. 🙂

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