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Archive for November 2008

…eigentlich wollte ich auf dem Markt nur einen Spitzkohl und ein gutes Kilo Kartoffeln kaufen. Da ich aber kurz vor Ende des Marktes dort war, hab ich mir noch Dinge aufquatschen lassen:

Weil die Spitzkohlköpfe so klein waren, gab’s alle vier zum kleinen Preis. Dazu drei Orangen, drei Beutel Grünkohl, eine Paprika, 1,5kg Kartoffeln, eine Zwiebel – 10 Euro. Fair.

Jetzt sitze ich auf 3,6kg Spitzkohl und dem anderen Zeug und blättere fleißig bei chefkoch.de durch… die family wird sich freuen. 😉

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= Umfragen =

Alle Jubeljahre lasse ich mich für eine Telefonumfrage akquirieren – allerdings auf der Seite der Fragenden. Top-seriös wird – zumeist für Wohnungsgenossenschaften – eine Mieterbefragung durchgeführt, um Defizite des Unternehmens aufzudecken, den Effekt von Werbekampagnen auszuwerten, die Wahrnehmung der eigenen Marke abzufragen etc.pp.

Man glaubt gar nicht, wie anstrengend es sein kann, den ganzen Tag zu telefonieren! Was einen aber immer wieder aufheitert, sind so manch komische, makabere oder skurrile Situationen, die sich am Telefon ergeben können.

Auszug aus den vergangenen Telefonaten:

Abteilung „komisch“ bis „lustig“:

– Frage: „Welche Muttersprache sprechen Sie?“ – Antwort: „Persisch.“ – Frage: „Ihr Familienstand?“ – Antwort: „Auch persisch!“

– Frage: „Ihr Familienstand?“ – Antwort: „Katholisch.“

– Rückfrage nachdem das ganze Interview durch war und alle Fragen zur Wohnung und zum Wohnfeld, sowie die persönlichen statistischen Daten (Familienstand, Alter, Anzahl Personen im Haushalt etc.) bereitwillig beantwortet wurden: „Wer ist da nochmal?“ – „Ich rufe im Auftrag der Genossenschaft XYZ an.“ – „Sind Sie der Hausmeister?“ – „Nein, ich bin nicht der Hausmeister.“ Das gab Gelächter im Raum.

– Frage: „Welche Muttersprache sprechen Sie?“ – Antwort: „Was wolle von meiner Mutter???“

 – Eine skeptische Rückfrage eines Mieters, der der Umfrage nicht ganz traute: „Wo sitzen Sie denn jetzt?“ – Antwort einer Kollegin: „In der XYZ-Straße“ – „Und wo genau?“ – „Im Keller.“ – „Was? Man sperrt Sie in den Keller???“. Keine Stunde später steht ein Mitarbeiter des Auftraggebers im Raum und sagt: „Sie sitzen bitteschön nicht im Keller, sondern im Untergeschoss oder Suterrain! Da gab es gerade eine Kundenbeschwerde, dass wir sie in den Keller sperren würden“.

– Die Kollegen waren stark erheitert, als sie nur meine Seite eines Dialoges hörten: „Guten Tag Herr XYZ, [Einleitungstext]. Hätten Sie vielleicht ein paar Minuten Zeit für ein paar Fragen?“ – … – „Hmhm. Ok, wenn Sie unterwegs sind… ist Ihre Frau zu Hause?“.

– Frage: „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer derzeitigen Wohnung? Sehr zufrieden, zufrieden, eher unzufrieden oder gänzlich unzufrieden?“ – Antwort: „Us? Nich verstehen.“ – „Ich wiederhole. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer derzeitigen Wohnung? Sehr zufrieden, zufrieden, eher unzufrieden oder gänzlich unzufrieden?“ – Antwort: „Us? Nich verstehen.“ – „Ist ihre Wohnung schön?“ – „Jaaa, is schön!“ [Gelächter im Raum]

Abteilung „Immer wieder gehört“:

– Frage: „Planen Sie in der nächsten Zeit einen Auszug oder Umzug?“ – Antwort: „Mich kriegt man hier nur mit den Füßen zuerst raus!“. Bei Leuten > 60 Jahren die häufigste gleiche Antwort!

Abteilung „skurril“:

– Frage: „Gibt es etwas, das Sie an Ihrem Wohnumfeld stört?“ – Antwort: „Eigentlich nicht. Außer den Russen im Haus. Die kochen im Waschkeller immer ihren Stockfisch aus und hängen ihn zum trocknen auf die Wäscheleinen. Das stinkt fürchterlich.“

– Frage: „Gibt es etwas, das Sie an Ihrem Wohnumfeld stört?“ – Antwort: „Naja, das Gemeinschaftsbad. Wir haben Etagentoiletten und dann ein Bad für alle Mietsparteien.“ – Gegenfrage: „Wie viele Parteien wohnen denn in Ihrem Haus?“ – „8“.

Abteilung „makaber“:

– „Wie lange dauert die Umfrage denn, denn mein Mann stirbt gerade – der Krankenwagen ist schon da.“

– Auf die Frage „Könnten Sie sich vorstellen, noch einmal in eine Wohnung der Firma XYZ zu ziehen?“ die Antwort: „Wissen Sie, meine Kinder stecken mich nächste Woche in ein Heim und ich muß eh hier raus.“

 

… und das sind nur die Dinge, die mir spontan noch eingefallen sind. 🙂 Vielleicht bei Zeiten mehr davon.

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Vorgestern war ich mit einer Freundin im Copa Room, in Köln zu Gast. Wie geschrieben, handelt es sich dabei um eine Gastronomie aus der Fernsehsendung „Mein Restaurant„. Mein Resumée: Hat sich gelohnt.

Da ich meine Kamera vergessen hatte mit meiner Spiegelreflexkamera kein Aufsehen erregen wollte, habe ich nur ein Handyfoto vom Lokal:

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Der weiße Farbfleck ist das Kamerlicht – denn es wurde fleißig gefilmt. Zu unserem Leidwesen hat einer der anwesenden Gäste seiner Freundin ein Liebeslied gerappt. Au weia! Fremdschämen ist das Stichwort. In meinem Wohnzimmer hätte ich mal kurz von VOX auf einen anderen Sender gewechselt, so aber mußten wir das ertragen.

Naja, nachdem diese Peinlichkeit erledigt war, konnten wir uns dem Essen widmen – und das war wirklich ganz ausgezeichnet. Es gab „gebratene Truthahnleberwurst auf ApfelZwiebelbett & getrüffeltem Kartoffelpürree“, „Lammcarée mit Whiskeysauce in MiniJackDanielsBottle & Trüffelkartoffelpürree“, „Hähnchenbrust mit ColaSauce auf Korianderkartoffelpürree und Salat“, „Mocca Eis & Espresso Macchiato“, sowie „Kreativ interpretierter Käsekuchen“. Liest sich so gut, wie es schmeckt. Lediglich die Colasauce fanden wir etwas „fad“. Wer sich für die gesamte Speisekarte interessiert: Sie steht im Netz.

Das Interieur wirkt im Fernsehen eigentlich recht unbequem. Ein Eindruck der sich glücklicherweise nicht bestätigte. Es war zudem sehr nett, die Kandidaten der Sendung mal live am Tisch stehen zu haben und ein paar Worte wechseln zu können. Ein wirklich sehr gelungener, außergewöhnlicher Abend. Mal was Anderes…

Vielleicht sieht man uns am Dienstag Abend ja im Hintergrund sitzen, falls die Rap-Einlage gesendet wird.

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Ich mag die Sachen von Remi Gallard

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Ich verfolge auf VOX seit einiger Zeit die Reihe „Mein Restaurant„. Kurzabriss: 5 Teams eröffnen in 5 Städten je ein Restaurant. Start war quasi eine Schutthalde – inzwischen sind alle fünf Restaurants eröffnet – und zwar in Hamburg, Berlin, Leipzig, München und Köln.

Per Jury werden jetzt wöchentlich zwei Restaurants nominiert, von denen eines per Zuschauervoting aus dem Wettbewerb gewählt wird. Dieses Restaurant muß dann komplett wieder schließen.

Soviel zum Konzept.

Ich schau natürlich bei den Kölnern genauer hin: Dort haben Bita und Kay das „Copa Room“ eröffnet. Nachdem ich kürzlich mit einer Freundin über die Sendung sprach, dachte ich mir: Mensch, da könnte man doch auch mal reinschauen. Ist bestimmt witzig, das Restaurant, das man jetzt seit Wochen im Fernsehen sieht, mal live in Augenschein zu nehmen. Leider haben die Restaurants keine offiziellen Telefonnummern, damit man mal einen Tisch reservieren könnte. Aber einfach mal auf gut Glück 100km fahren mag ich auch nicht.

Google sei Dank, habe ich im Google-Cache eine alte Stellenanzeige des Copa-Room gefunden, bei der auch eine Mailadresse angegeben war. Heute um 13 Uhr habe ich mal vorsichtig angefragt, ob man darüber einen Tisch reservieren dürfe – und sie da: Um 15:27 Uhr kam die Antwort:

hallo nils,

sende uns deinen reservierungswunsch und wir werden zeitnah antworten.

wir freuen uns auf euren besuch.

best

bita + kay

Na, das ist doch mal nett und prompt! Wenn alles klappt, bin ich dort Donnerstag um 18h zum Essen. Das ist doch mal interaktives Fernsehen…

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= Cashflow =

Heute war mein Vater aus Ostfriesland mit meinen beiden Halbschwestern und seiner Frau zu Besuch hier im Pott. Ebenso dabei war meine Oma aus Witten.

Ich weiß nicht – kennen das die Rezipienten, die nicht Einzelkind sind, wenn es Geld von Oma, Onkel oder Tante gab? Sowas wie: „Aber sag’s nicht Deiner Schwester!“ oder „Aber sag’s nicht der Mama!“ ?

Es gab in meiner Kindheit immer irgendwie Geld von den meisten Beteiligten. Ob entfernte Tanten oder Pseudo-Onkels: Jeder steckte einem was zu. Je näher am eigenen Genpool, desto eher das Verlangen, man möge es dem Rest der Familie nicht offenbaren…

Ich hab meinem ehemaligen Neffen ab und zu mal was zugesteckt – lustigerweise habe ich auch versucht, es heimlich zu machen. Bei meinen Halbschwestern fand ich das heute albern. Deshalb sagte ich zum Ende des Abends: „Auch, wenn das Geld heute die Runde macht: Vielleicht findet ihr ja nachher noch eine Kleinigkeit, die ihr euch kaufen möchtet.“ – und steckte beiden jeweils 10,00 Euro zu.

Das war das Ende des Cashflows, der sich heute so gestaltete:

– Mutter steckt Oma Geld zur freien Verfügung im Altersheim zu, ohne über den Betrag zu reden

– Oma lässt Tochter dem Enkel (also mir) 20,00 Euro zukommen

– Vater steckt Sohn (also mir) 50,00 Euro heimlich in die Tasche

– Oma legt meinen beiden Halbschwestern einen unbekannten Betrag raus

– Ich drücke meinen beiden Halbschwestern lautstark je 10,00 Euro in die Hand

Das gab entrückte Minen in der Verwandschaft. 😉 Wie kann man Geld nur so offen rausgeben? Naja, mir war danach… und lustig, dass man darüber auch erkennt, dass man irgendwie erwachsen ist und aus dem fortgeschrittenen Alter heraus gerne mal der Jugend ein paar Euro zusteckt, auch, wenn einem selbst nicht gerade die Sonne aus dem Arsch scheint. Gutes Gefühl! War es schon bei meinem Neffen – denn: Ich habe es *immer* geliebt, wenn man mir etwas Geld in die Hand gedrückt hat. Jede andere Aussage von mir wäre geheuchelt!

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Mal abgesehen davon, dass ich Preisangaben liebe, die nach den Cents noch ein „Komma-Strich“ für Zehntelcent oder Unvermögen der schreibenden Zunft ausweisen: So billig war ficken selten. Da muß man mal genauer hinsehen: Klick aufs Foto.

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