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Archive for Februar 2009

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= Huch! =

Ich frage mich, wie manche Referrer-Angaben zustande kommen…

huch1

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Ich bin ein spärlicher Konzertgänger. Irgendwie scheue ich dann doch die Menschenmengen zu solchen Veranstaltungen. Dennoch lasse ich mich drei- bis viermal im Jahr mitschleppen. Heute war ich bei Veljanov in der Zeche Bochum.

Tourtrailer:

Für mich ist Veljanov stimmlich einfach ein Ausnahmetalent und ich habe ihn diverse mal live erlebt. Entweder als Sänger von Deine Lakaien oder eben als Solokünstler. Das erstaunliche ist vor allem, dass seine Stimme live kaum etwas von der Studiostimme einbüßt. Und das unterscheidet ihn klar von vielen, vielen anderen Künstlern. Davor habe ich großen Respekt und auch deswegen lohnt sich jedes Konzert.

Heute erlebte ich allerdings einen augenscheinlich etwas müden Veljanov. Ok, wir waren der sechste von sieben Tourterminen (Sonntag ist noch Stuttgart dran), aber abgesehen von der stimmlichen Performance, war wenig Bewegung im Spiel – kaum Gestik. Auch bei Uptempo-Nummern wurde gerne der Barhocker bemüht, um sich mal zu setzen. Die Livemitschnitte aus dem untenstehenden Video entsprechen leider nicht der heutigen Performance.

Umso erfreulicher war die Performance des Drummers, der hinter Veljanov fast schon Frontmann-Qualitäten bewies. Die zwei Stunden Konzert kann man auch als Nachhilfe für geschulte Drummer betrachten. Wie der Mensch auf alle Drum-Komponenten eindreschte, war outstandig! Grandios! Selbst bei recht simplen Einschlägen auf das elektronische Drumpad, headbangte der Mensch unaufhörlich mit. Und es war kein Metal-Konzert! 🙂

Stimmlich war nichts auszusetzen. Und auch in der Abmischung wurde hier und da zur Studioaufnahme variiert. Für meinen Geschmack etwas zu wenig, aber dafür ist das Album vermutlich auch einfach zu neu. Schade, dass meinem Lieblingstrack „We can’t turn back“ die – meiner Meinung nach – interessanteste Komponente fehlte: Nämlich die asynchron geschlagenen Drum. Die fehlte komplett und ließ den Track live somit recht fad erscheinen.

Video „We can’t turn back“:

Fazit: Für 36,15 Euro war das Konzert überbezahlt – ich selbst ärgere mich aber nicht.

Aufgefallen ist mir übrigens, dass die meisten anwesenden Menschen in meinem Alter +/- 5 Jahre waren. Das ist schon erstaunlich, denn ich schätze, dass 80% der Menschen mit 15 geschworen haben, dass sie gar nicht so alt werden wollen, wie sie heute waren. 😉 Grufties waren früher also jünger. Übrigens auch schöner, leichter und mit weniger Haarausfall behaftet…

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Ich habe da kürzlich mal ein Stück Software bei Adobe bestellt. Für ne Kleinigkeit von rund 1.500 Euro. Und dabei habe ich mich gleich an mehreren Stellen stark gewundert. Klingt komisch, ist aber so.

Adobe – das sind die mit dem PDF-Format, also dem Acrobat-Reader – und Photoshop, Dreamweaver, InDesign, Illustrator, Flex, ColdFusion und Flash und so weiter. Also eigentlich doch ne bekannte Firma mit entsprechender Größe und entsprechender Seriösität und Professionalität. Sollte man meinen.

Doch schon im Onlineshop wundert man sich: Bei der Versandart wählt man zwischen einer Downloadversion und einer Paketversion, bei der einem ein Paket mit Handbüchern, Installations-CD etc. zugeht. Soweit, so gut – lustigerweise kostet die Downloadversion 27,97 Euro mehr, als die Paketversion. Dies dürfte in einschlägigen Shopsystemen ein einmaliger Vorgang sein. Aber nungut – so eine Paketversion ist mir ja auch lieber. Also: Bestellung aufgegeben. Bezahlmethoden: PayPal, Lastschrift, Kreditkarte. Ich hätte gerne per Vorkasse oder auf Rechnung gekauft, aber nungut. Das geht wohl nicht. Also habe ich die Lastschriftmethode gewählt, denn mit soviel Kohle, will ich meinen PayPal-Account nicht auffüllen.

Sogleich war meine Bestellung meinem Kundenkonto zugeordnet und „in Bearbeitung“. Wir schreiben den 11.02.2009.

Am 13.02.2009 tut sich endlich was: Man bucht Geld vom Konto. Die Bestellung im Onlinesystem: „In Bearbeitung“.

Am 17.02.2009 tut sich wieder etwas. Wow! 6 Tage nach Bestelleingang. An dieser Stelle begreife ich, dass manchen Menschen die Downloadversion mehr Geld wert sein könnte, als die Paketversion… die hat man nämlich vermutlich schneller… es erreicht mich eine eMail, die mich vom Stuhl fallen lässt:

Absender: „Background Only ADOBEGW <prdadm@adobe.com>“

Betreff: „Shipping Confirmation email“

Text in der Mail: keiner!!!

Dateianhang: „Shipping Confirmation email.pdf“ (6,01kb)

Hallo??? Das ist mit *ganz* viel Glück an meinem Spam-Ordner vorbeigeschrammt. Aber noch besser ist der Anhang! Und bitte: Lest mal mit, dann fällt euch auf, was da nicht stimmt. Mal abgesehen davon, dass weder ein Briefkopf, noch ein anständiges Logo, eine Telefonnummer oder Mailadresse angegeben ist und auch nicht am 11. verschickt wurde, sondern am 17.02.:

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Also sowas kann sich nichtmal ne Garagenfirma erlauben – jeder Phischer formuliert seine Mails lesbarer. Hier in Castrop wundert man sich jedenfalls über so ein Handling von Bestellungen…

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Wie berichtet, habe ich Ende letzten Jahres eine Unterlassungsklage eingereicht. Hier auch kurz das vorläufige Ergebnis:

In dem Rechtsstreit [ich] gegen [ihn] hat das Amtsgericht Wilhelmshaven ohne mündliche Verhandlung auf Antrag der klagenden Partei gemäß §307 Abs. 2 ZPO am 10.02.2009 durch den Richter am Amtsgericht [Name]

für Recht erkannt:

1. ) Der Beklagte wird verurteilt, es zu unterlassen, den Antragsteller öffentlich als „Spackennase“ und/oder „bettingerspast“ zu bezeichnen und dazu aufzurufen, privat betriebene Seiten des Klägers mit Textbeiträgen in ihrer Funktion oder Erreichbarkeit zu stören, bzw. mit Beiträgen zu fluten.

2.) Der Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.

3.) Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar

Klingt gut, ist aber leider nicht ganz mein Antrag gewesen. Dieser beinhaltete nämlich „den Beklagten zu verurteilen, es bei Meidung einer vom Antragsteller für jeden Fall der Zuwiderhandlung nach billigem Ermessen festzusetzenden, ggf. vom zuständigen Gericht zu überprüfenden Vertragsstrafe, zu unterlassen„.

Sprich: Das Gericht hat den Strafpassus „vergessen“. Da muß ich wohl nochmal ran…

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Wenn’s mal so einfach wäre 😉

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