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Archive for the ‘Rezepte’ Category

= Rezept: Ajoli =

Weil’s soooooooooo einfach ist, muß ich es mal eben bloggen. Ajoli in 2 Minuten:

Man nehme ein schmales Rührgefäß, das in etwa so breit ist, wie ein Stabmixer. Dort hinein: 1 Ei, 150ml Öl (ich hab Rapsöl genommen – Olivenöl ist natürlich auch perfekt), 1-2 Knoblauchzehen, etwas Salz, etwas Pfeffer oder Paprikagewürz und einen guten Spritzer Limettensaft. Zauberstab reinhalten und langsam hochziehen. Fertig!

Nix mit alle Zutaten auf gleicher Temperatur, Eigelb trennen, Öl langsam reinlaufen lassen etc. – einfach alles auf einmal. Funktioniert perfekt!

Wer es etwas strecken möchte und etwas milder mag, hebt anschließend noch Vollmilchjoghurt unter.

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= Caipirinha-Creme =

Weil gefragt wurde… hier das Rezept für die Caipirinha-Creme:

Zutaten:

6 Blatt       Gelatine (oder 1 Packung Sofort-Gelatine)
5      Limetten
4      Eier
300 g     Zucker, braun
100 ml     Cachaca ( Zuckerrohrschnaps )
500 g     Joghurt (Vollmilch – Joghurt – 3,5%)
400 g     Schlagsahne

Zubereitung:

Limetten heiß abwaschen und trocknen. Schale von 3 Limetten abreiben. Von 1 Limette die Schale dünn abschälen, in feine Streifen schneiden und zum Garnieren beiseite stellen. Gelatine einweichen.

Limettenschale mit Eiern, Zucker und Schnaps auf dem heißen Wasserbad ca. 10 Minuten dickschaumig aufschlagen.

Gelatine ausdrücken und in der Eiercreme auflösen, bzw. Sofort-Gelatine einrühren.

4 Limetten auspressen. Saft und Joghurt unter die Eiercreme rühren. Sahne steif schlagen und unterheben.

Creme in einzelne Gläser oder eine große Schüssel füllen und mindestens 3 Std. kaltstellen. 1 Limette in Scheiben schneiden und an den Rand stecken. Mit Zucker und Limettenschale verzieren.

6 Blatt Gelatine
5 Limette(n)
4 Ei(er)
300 g Zucker, braun
100 ml Cachaca ( Zuckerrohrschnaps )
500 g Joghurt (Vollmilch – Joghurt)
400 g Schlagsahne

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Na, wenn das kein Ritterschlag war: Da fragte mich der Koch einer Castroper Gastronomie glatt nach meinem Rezept für das Spritzgebäck, das ich ihm zum probieren angeboten habe. Zugegeben: Das Rezept war von chefkoch.de – gefreut hat’s mich trotzdem! 🙂

Falls es jemand nachbacken möchte:

Rezept „Einfaches Spritzgebäck“

Ich habe lediglich die Sache mit der halben Zitrone durch einen Spritzer Limettensaft ersetzt.

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Für 6-8 ausgewachsene hungrige Homo Sapiens.

1 Kopf Weißkohl
2 große Zwiebel(n) (Gemüsezwiebeln)
600 g Hackfleisch, (gemischt)
600 g Möhren
600 g Kartoffeln
200 g Schmelzkäse
150 g Schmand
20 g Butterschmalz
15 g Mehl
1,3 Liter Gemüsebrühe
0,2 Liter Weißwein

Pfeffer, Salz, Paprikapulver (süß), Zucker

Butterschmalz im Topf schmelzen lassen. Das Hackfleisch würzen, zu kleinen Ballen formen und im Fett kurz scharf anbraten und danach wieder aus dem Topf nehmen. Danach die gewürfelten Zwiebeln hinzugeben und ein paar Minuten glasig braten. Etwas Mehl hinzugeben und dann den geschnittenen Weißkohl hinzugeben und etwa 10 Minuten scharf anbraten.

Das ganze dann mit dem Weißwein ablöschen, die Gemüsebrühe hinzugeben und aufkochen lasen. Nach 40 Minuten die Kartoffeln, die leicht gezuckerten Möhren und die angebratenenen Hackbällchen hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken und weitere 20 Minuten kochen lassen.

Zum Ende der Kochzeit den Schmelzkäse und Schmand unterrühren. Ggf. noch etwas Mehl oder Soßenbinder hinzugeben. Fertig!

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= Rezept: Wurstgulasch =

So, mein erstes selbstkreiertes Rezept. Dafür habe ich dann auch gleich eine neue Kategorie eingeführt.

FrauJPunkt hat dieses Wurstgulasch probiert und für sehr gut befunden. Ich find’s auch toll – deshalb zum nachkochen empfohlen:

Rezept für 4-6 Personen 

Zutaten:

500g Fleischwurst
500ml passierte Tomaten
500ml Wasser oder Delikatessbrühe
150ml Schmand
1 Zwiebel
1 Stange Lauch
200g Champignongs
2 rote Paprika
1 gelbe Paprika
50g Fett (Butterschmalz)
40g Mehl
Salz/Pfeffer/ rote Paprika (süß)
300g Spiralnudeln

Vorwort:

Ich möchte dieses Rezept möglichst variabel anbieten, deshalb gibt es Hinweise zu Zutaten, die unabdingbar sind und auch Hinweise auf Zutaten, die man weglassen kann.

Austauschbar sind z.B. die passierten Tomaten. Stattdessen kann man auch Tomatenmark nehmen und entsprechend mit Wasser mischen (wenn auf der Verpackung steht, dass das Tomatenmark 3fach konzentriert ist, nimmt man rund 150ml Tomatenmark + 300ml Wasser).

Wer keine frischen Champignons verarbeiten möchte, nimmt geschnittene Champignons aus dem Glas.

Bei der Paprika gilt: Jeder, wie er es mag. Wenn im Supermarkt ein 3er-Mix angeboten wird, dann könnt ihr bedenkenlos zugreifen. Ich tendiere zu 2 roten und einer gelben Paprika, aber das ist Geschmackssache. Grüne Paprika ist recht intensiv im Geschmack – würde ich vermeiden.

Vorbereitung:

– Zwiebel in Würfel schneiden.
– Paprikaschoten waschen, vierteln, alles Weiße herausschneiden (alle Kerne entfernen). Dann wahlweise in Streifen oder Würfel (bevorzugt) schneiden.
– Pilze putzen und in dünne Scheiben schneiden [Anfängertipp: Pilze nicht mit Wasser waschen (!), sondern einfach mit Küchencreppe abreiben]
– Lauchstange putzen und in Ringe schneiden [Anfängertipp: Lauchstange oben (zum Grün hin) abschneiden. Schnittpunkt etwa ab der Stelle, wo sich das oberste Blatt teilt. Unterhalb der Wurzel mit einem spitzen Messer bis zur halben Tiefe einritzen und herunterziehen. Dann unter fließendem Wasser die Lauchstange ausspülen. Hier verbirgt sich gerne Sand & Dreck – also lieber gründlich spülen. Danach in etwa 3-5mm Stücken Ringe abschneiden bis kurz vor die Wurzel. Den Rest entsorgen.]

– Die Fleischwurst in Würfel schneiden. Tipp hier: Wer Knoblauch mag, kauft Fleischwurst mit Knoblauch – wer nicht, kauft die normale. Spart hier bitte nicht. Die Fleischwurst ist Hauptbestandteil, also darf es auch die Wurst für 50 Cent mehr pro 500 Gramm sein.

– Mehl abwiegen

– Die Packung mit den passierten Tomaten bereits aufschneiden und neben den Topf stellen.

– Sofern ihr statt Wasser die Delikatessbrühe verwenden wollt, achtet darauf, dass die Brühe bei der Zubereitung des Gerichts inzwischen kalt ist!

Zubereitung:

Das Fett in einen großen Topf geben und bei etwa 65% Energieleistung (E-Herd: Stufe 4-5) schmelzen. Die Zwiebeln hinzugeben und glasig dünsten (etwa 3 Minuten). Danach die gewürfelte Fleischwurst hinzugeben und anbraten. Wichtig ist dabei, dass Röststoffe entstehen. Die Fleischwurst darf also gerne Farbe annehmen und es ist auch nicht schlimm, wenn das Zwiebel-Fett-Gemisch zunächst am Topfboden anpappt. Sobald das allerdings passiert, bzw., wenn die Fleischwurst teilweise gebräunt ist, bitte die Wurststücke entnehmen und in einer Schüssel zwischenparken.

Übrig geblieben sein sollte das Fett und ein paar Zwiebeln. Wenn augenscheinlich zu wenig Fett im Topf ist: Neues auflösen. Mehl hinzugeben und unter zuhilfenahme eines Schneebesens mit dem Fett zu einer Mehlschwitze verrühren. Sofort die pürrierten Tomaten hineingießen und auch das Wasser (wahlweise Delikatessbrühe). Es ist wichtig, dass die Zutaten kalt sind, damit die Mehlschwitze nicht klumpt!

Erklärung: Das Mehl wird im weiteren Fortschritt die Fette binden, so dass die flüssige Substanz soßenartig wird. Auf heiß angerührte Mehlschwitze gibt man kalte Zutaten, damit die Schwitze nicht klumpt.

Im Topf sollte sich jetzt eine rote Soße befinden. Hier kann bereits beherzt Salz, Pfeffer und auch die süße Paprikawürze zugegeben werden.

In die Soße die geschnittenen Pilze, die geschnittenen Paprikaschoten und die Lauchstreifen geben. Auch die Wurst wird wieder zugegeben.

Das ganze etwa 20 Minuten mit Deckel (!) köcheln lassen und gelegentlich umrühren (zuvor gebildete Röststoffe auf dem Topfgrund sollten sich peu á peu lösen).

Jetzt kann man entscheiden, ob man die Nudeln mitkocht und daraus ein 4-Leute-Essen macht oder ob man mehr Nudeln extra kocht und es auf ein 6-8-Leute-Essen streckt. Also: ggf. Nudeln hinzugeben oder extra kochen. An dieser Stelle wird auch der Schmand in den Topf gegeben.

Der Schmand macht das Gericht mild. Es entfernt den übermäßigen Tomatengeschmack und erhellt das Gesamtgericht. Das Mehl wird auch den Schmand überwiegend binden. Meist gibt es den Schmand in einem Becher mit 200 Gramm Inhalt.  Ich finde 200 Gramm zu extrem, aber wer jetzt nicht 50 Gramm wegwerfen will, kann den kompletten Becher hinzugeben. Ich tendiere persönlich zu 150 Gramm.

Unter gelegentlichem Rühren das ganze weitere 20 Minuten offen (!) köcheln lassen.

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