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= Seele auf halb acht =

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wankelmütig die menschliche Seele doch manchmal sein kann. Im Rückblick der letzten gut zwanzig Jahre habe ich auf der gute-Gefühle/schlechte-Gefühle-Skala (Y-Achse) und Zeitachse (X) interessante Wellen geschlagen. Wie die meisten Menschen, denke ich. Mal sind wir gut drauf, mal reißt es uns den Boden unter den Füßen weg – und doch: Egal wie weit wir die X-Achse mit dem Y-Wert nach unten durchschlagen haben – es gibt den Wendepunkt. Immer.

Eines meiner Mottos ist: „Hier in Deutschland kommt man aus jeder Scheiße wieder raus!“

Eine weitere Erfahrung meines bisherigen Lebens ist: Was in der Vergangenheit war, verklärt sich in der Nachbetrachtung. Negative Emotionen haben eine kürzere Halbwertszeit, als positive. Für mich war es immer wichtig, das zu wissen. Mit dem Wissen kann man den Maßstab oft korrigieren, der einem verloren geht, wenn man beispielsweise eine Trennung verarbeitet. Vor allem, wenn man die Trennung von sich aus vollzogen hat. In der Nachbetrachtung gibt es immer mehr Dinge, die man vermisst – dabei bleiben immer weniger Dinge im Gedächtnis, die zur Trennung führten.

Nungut, da erzähle ich nichts Neues. Das passt in das wissenschaftlich aufgearbeitete Thema der Trennungsphasen.

Was aber tust Du, wenn Du ein, zwei Wochen nach der Trennung von Deiner Partnerin jemanden fragst, der Kontakt zu beiden Getrennten hält und dieser jemand Dir auf Nachfrage sagt, dass es Deiner Ex-Partnerin „gut“ geht – und auf Nachfrage mit einem „wirklich gut“ unterstreicht? Du wunderst Dich, weil Du dachtest, dass Du jemanden tief, tief verletzt hast. Und dann denkst Du Dir: Oh, da ist jemand aber sehr schnell in den Trennungsphasen unterwegs… lass gut sein!

Und dann hörst Du fünf weitere Wochen später, dass es der Ex-Partnerin die ganze Zeit doch sehr mies gehen soll. Und dann springt noch jemand daneben, der das bestätigt.

Das ist der Moment, wo Du merkst, dass sich der Freundeskreis splittet und ggf. auch instrumentalisiert wurde. Ich habe in den letzten sieben Wochen nur zwei Personen dieselbe Frage gestellt – und unterschiedlicher hätten die Antworten nicht ausfallen können.

Da sitzt man da und sortiert ganz schön lange… und kommt zu der Erkenntnis, dass es in der Kommunikation mehr als Sender -> Medium -> Empfänger gibt. Und plötzlich mischen sich ganz viele Gefühle in das Koordinatensystem und man schießt im Y-Wert ganz schön nach unten. Und dann versucht man, seine Erfahrungen bezüglich der Halbwertszeit von Emotionen und sein Wissen über Wendepunkte in Einklang zu bringen mit der Realität, der Selbstwahrnehmung, der Fremdwahrnehmung und den eigenen Gefühlen.

Und dann hängt die Seele plötzlich auf halb acht.

= Rezept: Ajoli =

Weil’s soooooooooo einfach ist, muß ich es mal eben bloggen. Ajoli in 2 Minuten:

Man nehme ein schmales Rührgefäß, das in etwa so breit ist, wie ein Stabmixer. Dort hinein: 1 Ei, 150ml Öl (ich hab Rapsöl genommen – Olivenöl ist natürlich auch perfekt), 1-2 Knoblauchzehen, etwas Salz, etwas Pfeffer oder Paprikagewürz und einen guten Spritzer Limettensaft. Zauberstab reinhalten und langsam hochziehen. Fertig!

Nix mit alle Zutaten auf gleicher Temperatur, Eigelb trennen, Öl langsam reinlaufen lassen etc. – einfach alles auf einmal. Funktioniert perfekt!

Wer es etwas strecken möchte und etwas milder mag, hebt anschließend noch Vollmilchjoghurt unter.

= Foto der Woche =

Please vote!

Gerade in einer Signatur gefunden:

„Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!“

– Autor unbekannt –

Trifft mein Komikzentrum! 🙂

Keine Lust auf alte Nachrichten? Ich habe den Blick in die Kristallkugel geworfen und gebe hier einen kleinen Ausblick auf das, was kommen wird:

02.08.2010: Lothar Matthäus gibt per Pressekonferenz (zu der nur RTL Punkt12 erscheint) bekannt: „My Ehe shutt häv biin bild for longer, but nau I will onereaching (einreichen, Anm.d.Redaktion) the diwors.“ Kurz: Loddar lässt sich scheiden. Seine vierte Ehefrau Liliana dazu: „Loddar hat mal gesagt ‚Das Chancenplus war ausgeglichen‘ – und diesen Ausgleich erwarte ich auch auf meinem Konto!“.

15.09.2010: Google hat die ersten Prozesse um die Verwendung der Aufnahmen für den Street-View-Dienst verloren. Die Richter gaben den Klägern Recht und untersagten Google, die in Deutschland gefilmten Aufnahmen zu verwenden. Google gab daraufhin bekannt, demnächst Pick-Ups auf die Straßen zu schicken, die Schnellzeichner durch die Lande fahren. Ein Google-Sprecher dazu kämpferisch: „Wir kriegen Deutschland in die Datenbank! Und wenn es die impressionistische Variante ist!“. Googles Aktienkurs brach nachbörslich um 7% ein.

10.10.2010: Der Deutsche Fernsehpreis wird wieder verliehen. Diesmal wird die katholische Kirche für den kreativen Umgang mit der deutschen Sprache in der Spezialkategorie „Außergewöhnliches außerhalb des TVs“ nominiert. Die Formulierung, dass für Bischoff Mixa „eine Zeit der geistlichen Einkehr und der räumlichen Distanz“ hilfreich sein könne, nachdem man Mixa Misshandlungen vorwarf, sei „herausragend grandios“. Den Preis nahm Erzbischof Robert Zollitsch in Empfang. Er wünschte in seiner Dankesrede Herrn Kachelmann noch eine „besinnliche Zeit bei guter Lektüre“ und Rapper Sido empfahl er statt geistiger Einkehr, eine geistige Umkehr. Zollitsch wirkte bei der Entgegennahme des Preises etwas verwirrt und murmelte: „Da fehlt der Querbalken und der Jupp!“

19.10.2010: Hannelore Kraft zieht eine positive Bilanz aus dem ersten Quartal der NRW-Minderheitsregierung: „Wir haben viel bewegt in NRW! So haben wir mit den Stimmen der CDU ein Parkverbot in der Bahnhofstraße in Wanne-Eickel durchgesetzt und mit den Stimmen der Linken ein Lolliverbot in Grundschulen beschlossen. Da geht es schließlich um die Gesundheit der Kinder.“. Eine Erhöhung der Parkgebühren auf dem Mindener Marktplatz um 20 Cent je Stunde fand bisher noch keine Mehrheit. Dazu Kraft: „Wir setzen jetzt erstmal um, was geht, aber auch bei diesen wichtigen Finanzfragen werden wir noch richtungsweisende Beschlüsse fassen.“

23.10.2010: Steve Jobs stellt neue Apple Produkte der Weltöffentlichkeit vor. Darunter den iFROG, der die klassische Maus ersetzen soll. Das farblich in grün gehaltene Produkt ist der Form eines Frosches nachempfunden und kann auf Knopfdruck mit einer zungenartigen Klebefläche einen Touch-Screen bedienen. Man arbeite noch an der Zielsicherheit des Produktes. In einer späteren Version (iFROG S) soll noch ein Mundstück nachgerüstet werden, womit man den iFROG auch aufblasen kann. Platzen soll der iFROG dabei jedoch nicht.

11.11.2010: Nach der Ölkatastrophe am Golf von Mexiko, hat die US-Regierung beschlossen, dem verantwortlichen Ölmulti BP keine Lizenz mehr für Tiefseeölbohrungen zu erteilen. BP darf zukünftig nur noch nach Vanilleeis in der Antarktis bohren. Der Firmensprecher dazu: „Bisher sind wir noch nicht fündig geworden, aber wir kaufen uns noch Know-How von Langnese ein und denken, spätestens im Jahr 2014 die erste Vanilleeis-Bohrplattform eröffnen zu können.“

03.12.2010: Die Deutsche Bahn hat alle ICE-Züge wegen der Klimaanlagenprobleme aus dem diesjährigen Sommer fertig umgerüstet. Wie die Bahn mitteilt, hat man alle Fenster aus den Zügen entfernt, um durch den Fahrtwind eine bessere Kühlung zu erreichen. Darauf angesprochen, dass bei den derzeitigen frostigen Wintertemperaturen vielleicht eine optimalere Lösung gefunden werden müsse, antwortete der Bahnchef: „Wir haben das Problem erkannt und arbeiten daran. Vermutlich rüsten wir alle Züge noch einmal auf und installieren Olfässer in den Wagons, die bei Bedarf angezündet werden. Dann müssten wir allerdings aus Sicherheitsgründen auch die Wagondächer entfernen.“. Die Umrüstung soll im Sommer 2011 abgeschlossen sein. Eine Fahrpreiserhöhung aufgrund der immensen Investitionssumme ist wahrscheinlich.

Oder: Das Web ist das, was Du daraus machst.

Ich bin jetzt 37 und ich halte mich für technikbegeistert und auch halbwegs up-to-date, was die modernen Techniken angeht. Beim Jugendslang habe ich sicherlich bereits meine Defizite. Genauso, wie wir früher angesagtes Vokabular hatten, dass unsere Eltern nicht verstanden, wird es die Jugend immer zu eigenen Wortkreationen bringen, die ihre Codes enthalten.

Das ist der Lauf der Dinge. Mit 37 steht man in der Regel im Leben. Irgendwo zwischen Job, Beziehung/Ehe, Finanzamt, Pärchenabenden und langweiligen Geburtstagspflichtveranstaltungen, die um 24 Uhr ihren Höhepunkt darin haben, dass einer der Gäste in die Zierblumen kotzt und der Rest der Veranstaltung zwei Wochen darüber reden kann. Früher haben alle in die Blumen gekotzt und gequatscht wurde über das stattgefundene Beziehungskarrussel oder über wilde Rumknutschereien, die gleich am nächsten Wochenende neue Konstellationen bereit hielten.

Man hat nicht mehr 800 Mitschüler auf dem Pausenhof um sich, fährt nicht mehr mit 80 anderen Leuten im Bus zur Schule und interagiert, schnappt auf, tauscht sich aus. Das soziale Umfeld wird zwangsläufig kleiner. Wenn man sich also in seinem Umfeld nicht mit einem Haufen weiterer technikbegeisterter Nerds umgibt, ereilen einen genauso zwangsläufig Defizite.

Halb so schlimm. Das Internet fängt alle auf. Die jugendlichen Nerds, die gut vernetzten Twens, die kreativen 30er, die suchenden 40er, die Freizeit-50er und auch die hobbygärtnernden Rentner. Und Blogs sind auch für alle da. Ein Blog kann jeder. Es ist, wie die frühen Visitenkartenbausätze großer Internetanbieter. Ein paar Klicks, ein paar persönliche Angaben und *schwupps* schon steht das Gerüst. Man muß nur Inhalte einbringen.

Während sich der Jungspunt erstmal ein Synonym zulegt, eine anonyme Mailadresse anlegt und einen Scheiß auf ein Impressum gibt, neigt der gewachsene Mensch, mit Hintergrundbildung dazu, sich gesetzeskonform zu Verhalten. Er hat seine Mailadresse beim Telefonriesen oder etablierten Anbietern, die die postalischen Adressen prüfen – außerdem legt er ein Impressum an.

Während die Jugend gnadenlos Musikvideos und anderes Copyright-belastetes Material einstellt, neigt die gesetztere Generation zu Text. Manchmal bebildert.

Und in der Parallelwelt zu den kreativen Ansätzen des Webs, stehen Anwälte, Rechteverwerter und Geschäftemacher in den Startlöchern, um jeden Morgen auf’s Neue auf Beutefang zu gehen. Wo hat jemand das Copyright verletzt? Wer hat unerlaubt zitiert? Wer bietet Musik zum Download? Wen kann ich auf meine Seite locken und ihm statt kostenlosen Content ein Abo andrehen?

Tausende, wenn nicht zehntausende Abmahnungen werden jeden Werktag auf den Weg gebracht. Menschen zur Unterlassung aufgefordert. Strafbewärt – mit Kostennote. Oder einfach ungerechtfertigte Forderungen aufgerechnet – mit anschließendem Mahnverfahren, aber stets ohne Gerichtsbarkeit.

Wen trifft es?

Die, die ermittelbar sind. Die, die ihr ordentliches Impressum angeben, die, die ihre korrekten Adressdaten bei soliden Diensten angeben. Die, die vielleicht was zu sagen haben. Die, die nicht wissen, wie sie ihre IP-Adresse verschleiern. In der Regel trifft es jedoch nicht die, die Filme im Kino abfilmen, die, die im großen Stil Musik vor dem VÖ-Datum in Tauschbörsen einstellen und auch nicht die, die wissentlich und ständig gegen Rechte anderer verstoßen, um selbst möglichst viele Hits zu kriegen und Reputation zu sammeln. Die halten sich genauso schadlos, wie die Abmahnanwälte, die großen illegalen Tauschbörsen usw.

Der Depp ist der kleine Fisch oder auch der Aufrechte in dieser Gesellschaft.

Mich wundert es da nicht, wenn ich sehe, wie viele meiner Kontakte in die Anonymität verschwinden, ein neues Blog ohne Impressum aufmachen und sich über Verschlüsselungs- und Verschleierungstechniken schlau machen.

Damit ich hier nicht falsch verstanden werde: Ich selbst profitiere vom Urheberschutz. Ich produziere beispielsweise Fotos. Und die Verwendung der Fotos möchte ich natürlich auch selbst bestimmen.

Wenn aber der Rentner Heinz Kowalski in seinem Blogeintrag über seine letzte Kreuzfahrt ein Bild von mir zur Bebilderung hinzunimmt, weil er zeigen möchte, was für geile Schnallen dort rumliefen, dann kann ich ihn selbst darauf ansprechen, wenn es mich stört. Denn Heinz Kowalski hat vermutlich ein Impressum. Und Heinz Kowalski wird meiner Aufforderung vermutlich auch nachkommen und das Bild entfernen. Da muß ich keinen Anwalt beauftragen, der einen Streitwert von 10.000 Euro festlegt und dem Heinz eine Rechnung über 1.700 Euro schickt.

Das Web ist unentspannt geworden. Ich selbst habe schon drei Abmahnungen und Unterlassungserklärungen erhalten. Dabei halte ich mich nicht gerade für einen Vandalen unter den Bloggern.

Gesetzgeber, Gerichtsbarkeiten, Abmahnanwälte und Menschen mit unlöblichen Absichten treiben immer mehr Menschen in die Anonymität des Netzes. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich dem noch lange Stand halte.

Ich merke, dass man zusehends zum Karl Arsch der bösen Menschen wird, wenn man zu sich selbst steht und kein Alias verwendet. Der Gesetzgeber hat einen guten Schritt getan, als er die Kosten für Abmahnungen gegen Privatleute gedeckelt hat. Das ist eine vernünftige Reglementierung, weil es zwar die Netzwelt betrifft, aber eigentlich nicht die virtuelle Welt beeinflusst, sondern die reale Welt. Die Abzocker unter den Abmahnern. Ich wünsche mir vom Gesetzgeber mehr Schritte in diese Richtung. Es gibt so viele Firmen, deren einziger Sinn in der Abzocke besteht – und auch bei Rechteverwertern häuft sich das. Dort geht es ja soweit, dass Staatsanwaltschaften zu Gehilfen der Rechteverwertern umfunktioniert werden. Das zahlt unterm Strich der Steuerzahler.

Möge der Gesetzgeber Vorraussetzungen schaffen, die eine schnellere Verfolgung von windigen Firmen und Abzockern ermöglicht. Und möge der Gesetzgeber zeitgleich für Chancengleichheit auf Seite der verfolgten, einfachen Mitbürger schaffen. Für deren Verfolgung gibt es nämlich einfache und schnelle Verfahren.

Für ein entspannteres und faireres Netz, in dem man nicht ständig das Gefühl hat, dass 200 Menschen und Institutionen auf den nächsten Fehltritt von mir warten, um mich abzustrafen…

Wer das so ähnlich sieht, votet bitte 5 Sternchen – wer nicht, gibt 1 Stern.

Also so langsam krieg ich die Motten!

Ich habe bis März 2010 Leistungen nach SGB II bezogen (kurz: Hartz IV) und am 08.03.2010 eine neue Tätigkeit aufgenommen, wie man so schön sagt.

Am 08.05.2010 flatterte mir eine Rückforderung ins Haus, die Rückzahlungen vom 01. bis 31.03.2010 ausweist. Nun, da habe ich mir gedacht: Ist wohl irgendwas falsch gelaufen und weise einfach freundlich darauf hin, dass die Rückforderungen eigentlich erst ab dem 08.03.2010 aufgerechnet werden sollten.

Also habe ich den Sachbearbeiter der ARGE Castrop-Rauxel angeschrieben und entsprechend ausgeführt, wann ich meine Beschäftigung aufgenommen habe und dass dies auch ausreichend bei der ARGE dokumentiert sein müsste, da ich ja in Absprache mit der ARGE in der ersten Märzwoche zunächst eine Probearbeitswoche eingelegt habe.

Rund zwei Wochen später erhielt ich eine Antwort, dass mir ein Einschreiben mit einem „Aufhebungs- und Erstattungsbescheid“ zuginge. „Oh, prima!“ dachte ich mir. Das war ja unkompliziert. Bei Aufhebungsbescheid dachte ich dabei noch an die Aufhebung des strittigen Bescheids. Pustekuchen!

Heute habe ich das Einschreiben erhalten… und darin? Das gleiche Schreiben, wie ursprünglich mit Rückforderungen ab dem 01.03.2010 – jetzt allerdings als Einschreiben und als „Bescheid“. So lob ich mir das. Kein Wort darüber, dass meine Einwände nicht berücksichtigt werden konnten oder dass ich im Unrecht bin, weil Vorschrift XYZ das anders regelt. Nein – einfach wieder die ursprüngliche Aufrechnung.

So langsam zweifle ich die Kompetenzen der Verwaltung an, auf die ich *eigentlich* große Stücke halte und die ich im Gesamten auch weiterhin für kompetent halte. Ich mache mir aber Sorgen, dass ich doch so gehäuft gar nicht als Einzelner in die Scheiße greifen kann. Statistisch gesehen muß ich doch die große Ausnahme sein. ODER???

Ich habe mal eine neue Kategorie eingeführt: „Verwaltungsangelegenheiten“ – scheint sich so langsam zu lohnen…

= Der Hahn im Korb =

Ich war heute in der Vorpremiere zum Film „Sex and the City 2“ in der Kurbel (Kino am Ort). Für die Kurbel war die Veranstaltung ganz gut besucht – allerdings (ich habe nachgezählt) waren exakt nur 4 Männer im Saal, davon zwei in weiblicher Begleitung (ich und noch jemand).

Man kann sagen, was man will, aber im Saal war vor dem Film ein riesiges Geschnatter zu vernehmen. Das war schon beeindruckend bis beängstigend.

Vor dem Süßigkeitenschalter stand eine endlose Schlange Frauen, was den Anfang des Filmes weiter und weiter verzögerte. Startzeit war eigentlich um 20:30h – als sich um 20:50h immer noch nichts tat, hörte ich mich selbst sagen: „Wenn das anwesende Weibsvolk mal aufhören würde, sich die Falten aus dem Gesicht zu fressen, könnten wir auch anfangen!“

Das führte zunächst zu einer Lachsalve meiner besseren Hälfte – gefolgt von einem „Mutig, mutig!“ und einem: „Und jetzt steh mal auf und sag das laut!“. Auf Letzteres habe ich dann doch verzichtet.

Der Film war übrigens „gut“ und mein Spruch natürlich auch nicht ernst gemeint (Prinzip: „Lieber nen guten Freund verlieren, als nen guten Spruch auslassen“).

= Vorausschauend =

Ich weiß nicht, ob die Macher von meinVZ ahnen, dass ich mir Geburtstage schlecht merken kann und deshalb gar nicht früh genug daran erinnert werden kann, aber ich habe den Eindruck, dass man es mit den Vorabhinweise auch übertreiben kann 😉

= Da isser! =

Es hat leider etwas länger gedauert, aber es ging auch ohne Antragsstellung im Betriebsausschuss 3:

Danke an den EUV Stadtbetrieb, der vor etwa 3 Wochen den Mülleimer installiert hat und zuvor die Haltestelle reinigte.